>Und am sechsten Tag

>Ich will trainieren, ich darf nicht trainieren, ich muss rennen, ich muss mich ausruhen, ich fühle mich gut, ich bin noch völlig fertig- Körper und Geist in schizophrener Harmonie.

Ich weiß jetzt endgültig: ich bin ein Marathonläufer. Ich kann das Training auf den Kurs bringen, ich kann schneller als 2:40 laufen. Doch dazu muss ich richtig trainieren. Um richtig trainieren zu können darf ich erstmal nicht richtig trainieren. Ich muss mich (neu) schaffen um es zu schaffen. Die Energie, die jetzt wieder kommt, in mir akkumulieren, die Akkus auftanken.
Aber ich will raus, auf die Straße, den Asphalt unter meinen Schuhen spüren, den Wind im Gesicht, die Sonne auf der Glatze. Ich muss rennen, nicht weit, nicht schnell, aber wenigstens ein bisschen.
gelaufen: 6 km

2 Gedanken zu „>Und am sechsten Tag

  1. Anonymous

    >Du hast es echt drauf. Trainiere hart und mache mir den waldläufer nicht verrückt. in berlin oder frankfurt werden wir dir ein denkmal bauen.

    chrische

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  2. Martin

    >Training mit Herz, Fuß und Verstand. Die Motivation stimmt doch. Wenn du sie soweit im Zaum halten kannst, dass du den Teil des Verletzungsrisikos minimieren kannst, der vermeidbar ist, dann fallen die 2.40’…

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