>Stadtmeisterei

>Um es gleich vorwegzunehmen:

Die 5.000 Meter und ich sind immer noch keine Freunde geworden.
Dabei sah es gut aus. Ich bin inzwischen gut vom Marathon erholt. Die Beine sind fast wieder locker. Es war zwar warm, aber keinesfalls zu heiß. Und es hatte in meiner Altersklasse niemand gemeldet, der mir gefährlich werden könnte.
Ich war mit ganz sicher, dass ich unter 17:30 laufen kann, ohne mir weh tun zu müssen. Dementsprechend bin ich auch angegangen. Natürlich hatte sich Jörg gleich abgesetzt, doch danach kam gleich ich und hinter mir war André. Dann ging André vorbei, kurze Absprache, jeder eine Runde in Führung und ab ging die Post. Alles gut dachte ich, es läuft. Doch Ines sah schon in der 2. Runde, dass es bei mir nicht läuft. Komisch ich merkte zu diesem Zeitpunkt noch nichts davon. Der erste Kilometer ging in 3:14 weg und der zweite in 3:18. Inzwischen hatte sich Stefan Gorzny vor uns gesetzt und ich hatte André aufgefordert dran zu bleiben. Und plötzlich hatte ich einen ganz üblen Schmerz im meinem linken (dem gesunden) Knie. Ich hatte schon aufgegeben, Tempo rausgenommen und lief auf der dritten Bahn auf Ines zu. Doch so beim langsam Laufen ging es einigermaßen. Also beschloss ich noch eine Runde zu humpeln. Und tatsächlich wurde der Schmerz geringer und es ging wieder einigermaßen. Gut, die Zeit war jetzt so was von in der Tonne, aber ich konnte immer noch Stadtmeister werden.
Und das wurde ich dann auch. Was soll’s?! Völlig inakzeptable 17:43 (inoffiziell), aber dafür das erste mal Stadtmeister.
Die Ursache für den war eventuell ein Knorpelabrieb, zumindest sprechen die Symptome dafür. Also nichts nennenswertes und jetzt tut’s auch gar nicht mehr weh.
André hat das Ganze am Ende treffend zusammengefasst:
5.000 sollte man sich wahrscheinlich einfach nicht antun.
gelaufen: 5 km

Ein Gedanke zu „>Stadtmeisterei

  1. Sachsenwilli

    >Auch wenn ich zeitmäßig in einer ganz anderen Welt laufe, finde ich Marathon (fast) weniger belastend als die 5000.
    Glückwunsch zum Stadtmeister!

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