>Distant Dreamer

>Although you think I cope..

my head is filled with hope
I’m a dreamer,
a distant dreamer
dreaming for hope,  from today…
intonierte mir heute Duffy bei Kilometer 15 ins Ohr. Und plötzlich ging es wieder, die Beine wollten nicht mehr schlurfen, nein sie wollten laufen, immer schneller laufen, ohne Mühe.
Das hätte ich gestern gebraucht. Da bin ich mit den Pearl Izumi Float gelaufen. Und wenn man mit Pearl Izumi läuf, darf man keine Musik hören (run like an animal!). Die Float hatte ich mir gekauft um mal wieder eine ganz andere Belastung für die Füße zu haben. Es hat sich aber wieder gezeigt, dass solche schweren Treter (343 g) für regenerative und kurze extensive Einheiten die notwendige Abwechslung bringen, aber den langen Lauf sollte man dann doch lieber mit Schuhen laufen, die für die eigenen Körpergewichtsregionen designt wurden. aber egal! Tierische Hitze, keine Musik, die Mütze mal kurz in den Naunhofer See (unter dem kopfschüttelnden nackter unästhetischer Körperbrezler) und in den Bagger in Kleinpösna gehalten und festgestellt, dass es eine nicht so gute Idee war kurz vor 14:00 Uhr los zu laufen, eine Strecke mit viel Asphalt und wenig Wald zu wählen, nur 0,4 l Wasser und kein Geld mit zu haben um mal schnell irgendwo ein eisgekühltes Getränk zu kaufen, es aber am Ende ja doch gereicht hat und er Trainingseffekt dadurch wahrscheinlich unheimlich hoch war. Allerdings das nächste Mal- wenn mutterseelenallein- dann mit Duffy und Co.
Nun ist die erste Woche für Berlin geschafft und es gibt nichts zu meckern. Der Einbruch beim Silberseelauf war wahrscheinlich den Pollen geschuldet. zumindest bekomme ich jetzt noch Hustenreize, wenn ich tief einatme. Die Kilometer haben gepasst, das Tempo hat gepasst. Mittwoch und Sonnabend taten (wie geplant) so richtig weh und heute ab Kilometer 15 richtig gemerkt wie die Beine wieder locker werden. so kann’s weiter gehen…

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *