>quasi modo

>Geschafft, endlich!

Neben den ganzen Pokalen von Jens, in der Vereinsvitrine, steht jetzt auch einer von mir (Silke hat auch gleich noch einen dazu gestellt) und das kam so:
Pokale gewinnen ist ja an sich kein Problem. Man sucht sich irgendwo einen Lauf wo es Pokale und knackbare Siegerzeiten gibt. Jedem, der noch keinen Pokal hat, kann ich da den Kurparklauf in Bad Freienwalde empfehlen. Die 14 km gingen dieses Jahr mit einer 58:xx weg.
Es geht aber eben auch anders. Nachdem ich beim letzten Glockenturmlauf- dank Martins sportlicher Geste- 3 Siege in Folge hatte musste gestern der 4. Sieg und damit der Pokal her.
Natürlich wollte ich mich als würdig erweisen, aber richtig trainiert hatte ich ja nun wirklich nicht. Das Bein tut immer noch weh. Nicht mehr heftig, nur noch dumpf und permanent. Und dann hatte sich ja Martin auch wieder angekündigt…
Martin kam nicht und der Rest eigentlich auch anders als ich mir das gedacht habe. Mit Veiko konnte ich noch schnell abklären, dass er noch (lange) in der M40 ist. Frank-Martin war somit der schnellste der AK-Mitstreiter. Das sollte zu schaffen sein.
Den Sieg würden wohl Stefan und Karsten unter sich ausmachen und mit André, Veiko und Gregor sind noch drei weitere da, die ich nicht verletzt schlagen kann.
So war ich dann zum Start völlig entspannt. Dass ich mich wieder rausschieße war mir völlig bewusst. Aber damit kann man ja leben, wenn man die Saison abgehakt hat.
Nach dem Start bildete sich sofort eine Gruppe mit den genannten, die durch Kathrin ergänzt wurde. Karsten lief vorne, danach Stefan, dann die anderen und dann ich. Das Tempo kam mir verdammt langsam vor, aber ich wollte doch vorne nicht mitlaufen. Also ließ ich mich ein bisschen zurück fallen, aber da war niemand, was soll’s?! Bin ich eben wieder ran gelaufen. Die ersten beiden Kilometer gingen jeweils mit 3:38 weg. Das war ok, aber unnötig. Kathrin war dann irgendwann weg, aber der Rest der Gruppe hielt noch. Kilometer 4, 5 und 6 in 3:42, 3:44 und 3:44. Das Gegenwindstück auf der langen Gerade (da hatten sich Stefan und Karsten abgesetzt) dann in 3:52 und 3:54. Irgendwann war ich dann 3., Gregor und Veiko hinter mir.
Vor den letzten 1,5 Kilometern musste ich mich sogar noch ein bisschen abgesetzt haben, denn ich konnte sie nicht mehr hören. Sehen konnte man sowieso nichts, weil es dunkel war und die Strecke voller Läufer war die man entweder überrundete oder die einem entgegen kamen.
Kurz vor Ziel rief ein Radfahrer kurz hinter mir: los, den kriegt Ihr noch.
Er sollte Recht behalten.
Wahrscheinlich wusste er, dass ich- wenn immer es geht- nicht versuche zu spurten, oder er wusste nicht, dass das mein Laufstil ist. Egal!
Pokal geholt, nur das zählt!!!
Wobei, nicht ganz. Mit 45:01 bin ich genau einen 3:45er Schnitt gelaufen. Damit bin ich qualifiziert in Frankfurt für René den Hasen für die sub 2:48:48 zu machen.

Ein Gedanke zu „>quasi modo

  1. Anonymous

    >Hallo Carsten, das mäßige Tempo ist darauf zurückzuführen dass ich 7/8 der Strecke für den Windschatten sorgen durfte (weiß nicht ob ein SG das nötig hat) und entsprechend motiviert war. War halt für einige ein sehr taktisches Rennen.
    Glückwunsch zum pokal, glaube in der mhk hat das noch nie jemand geschafft.

    Gruß,
    Karsten

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