Archiv für den Tag: 25. Januar 2009

>Hormonspiele

>Es ist allgemein bekannt und akzeptiert, dass der Mensch hormongesteuert ist. Weniger bekannt ist, dass der Mensch auch parasitengesteuert sein könnte. So pflegen z.B. Menschen mit Toxoplasmose konservativere Wertvorstellungen auszuleben. Das ist ein sehr weites Feld, aus dem man sich hin und wieder mal einen Teil herausgreifen kann, um dem geneigten Leser unterhaltend zu bilden und wichtige Erkenntnisse fürs Leben, dass ja immer Training sein sollte, zu vermitteln.

Serotonin
Alle reden immer von Endorphinen als Glückshormonen. Aber Endorphine sind nur für den kurzen, trügerischen Rausch zuständig. Sie erzeugen den Flash, sind die Droge unter den Hormonen. Die Wiege des Glücks liegt im Serotonin. Der gegebene Serotoningrundspiegel entscheidet darüber wie glücklich ein Mensch leben kann. Menschen mit hohem Serotoninspiegel gehen locker, leicht durchs Leben, ohne sich groß Gedanken zu machen.
Passt schon!!!
So weit so gut. Richtig interessant wird es, wenn man die Menschen mit einem geringen Serotoninspeigel betrachtet. Die sind nicht so glücklich. Das ist ja sowieso klar. Einleuchtend ist ja, wenn man den vorhergehenden Ausführungen gefolgt ist, dass einige Antidepressiva dadurch wirken, dass sie dem Abbau von Serotonin entgegenwirken.
Aber Menschen mit Serotoninmangel zeichnen sich auch durch eine überdurchschnittliche Genauigkeit aus. Je pedantischer um so unglücklicher, könnte man so einfach konstatieren.
Doch so einfach ist es leider nicht. In dieser Gesellschaft zählt Erfolg. Und der stellt sich normalerweise nicht von alleine ein. Es passt eben nicht schon immer schon. Man will ja schließlich auch akzeptiert werden. Andererseits gehen einem ja Krümelkacker tierisch auf den Sack.
Also gilt es auch hier wieder die Mitte zu finden.
Und wie immer ist das Laufen gut als Bild für das Leben geeignet.
Als erstes gilt es selbstkritisch herauszufinden wie man selbst disponiert ist. Das ist nicht einfach- im Gegenteil. Das kann verdammt hart sein und befindet man sich im oberen oder unteren Bereich der Serotonin-Skala kann es unmöglich sein.
Dann muss man sein Training darauf abstimmen.
Der lockere Typ muss das Training und den Plan sehr genau nehmen. Nicht nur, dass sonst die Gefahr bestünde, dass der Schlendrian Einkehr hält, es wird ihm auch mehr Befriedigung bringen.
Der genaue Typ muss den Plan Tag für Tag seinem Gefühl anpassen. Wenn er sich auf den Plan versteift wird es Arbeit und er verkrampft über kurz oder lang.
Und nicht vergessen:
Letztlich geht es im Leben darum glücklich zu sein.