>Donation

>Ich bilde mir ein, dass ich ziemlich gut weiß wie man das Gehirn verarschen kann. Dadurch weiß natürlich auch mein Gehirn wann es verarscht werden soll. Deshalb hilft Homöopathie bei mir in der Regel auch nicht.

Die pharmazeutische Industrie und deren Trittbrettfahrer geben ja Unsummen für klinische Studien aus die dann beweisen sollen, dass die Placebos wirken. Da die Studierenden (in Sinne von denen die die Studien durchführen) im Normalfall ein kleines bisschen Reststolz haben wird dann- als Kompromiss- gesagt, dass die Wirkung wohl da wäre, allerdings nicht nachweisbar wäre.
Damit fallen ja schon mal Teufelskralle, Weidenrinde und Ackerschachtelhalm weg.
Aber zu Glucosaminsulfat gibt’s ja nun sogar Studien die über längere Zeit nachgewiesen haben, dass eine weitere Verengung der Gelenkspalte verhindert wird. Natürlich gibt es auch Gegenstudien und klar ist, dass bei mittleren und starken Entzündungen Glucosaminsulfat wahrscheinlich nicht hilft.
Also habe ich einen Selbstversuch gestartet. Dona heißt das Präparat und ich nehme jetzt seit über 4 Wochen 2x 750 mg täglich (kostet gerade mal schlappe 2 Euro pro Tag).
Natürlich habe ich völlig ausgeblendet woraus das Zeug besteht und wie es hergestellt wird. Manchmal muss man da einfach durch!
Die Schmerzen im Knie sind immer noch da, bloß sind sie kaum noch spürbar. Das Knirschen beim Beugen ist weniger geworden und so langsam wird es auch beweglicher.
Also meine klinische Studie an einem repräsentanten Patienten belegt die Wirksamkeit zu 100%.

3 Gedanken zu „>Donation

  1. chocoholics sind MARCEL & MARTIN

    >Jetzt bringst du mich aber in Schwierigkeiten. Habe vor etwa 2 Monaten von meinem kniedegenerierten Schwiegerpapa den Auftrag bekommen, mich über Dona zu informieren, da es ihm als letzte preoperative Maßnahme angepriesen wurde. Nach längerer Recherche bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es sein Geld nicht wert sei und habe die vereinzelt immer wieder auftauchenden Stimmen, die meinten "ich weiß nicht wie, aber mir hat es geholfen" als gut platzierte Werbung abgetan. Wahrscheinlich muss man nur etwas zu sich nehmen, was aufgrund der verursachten Kosten den inneren Wunsch der Wirksamkeit so stark hervorruft, dass die Selbstheilungskräfte in Gang gebracht werden.
    In der Hoffnung, dass das Zeug wirklich etwas Positives bewirkt, Martin

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  2. Carsten Paul

    >@Martin
    Wie hast Du denn recherchiert? Internet?
    Es gibt zu Dona diverse Ärztebriefe .

    Hast Du auch das gelesen?
    http://www.dr-schilke.de/modules.php?name=PDF&aid=90&art=Artikel

    Mir ist auch völlig egal was ein Medikament kostet. Was sind 2 Euro am Tag gegen weniger Schmerzen? Und warum sollte Dein Schwiegervater nicht einfach mal die 100 Euro riskieren. Passieren kann ja nicht viel.

    Und wie gesagt, der psychologische Aspekt hilft bei mir nicht, zudem mir Geld ziemlich egal ist.

    Im Gegensatz zu Ackerschachtelhalm und dem ganzen Kram ist bei Dona die Wirksamkeit signifikant nachgewiesen. Die Gegenstudien- die ich kenne- zeigen nur, dass es bei anderen Kniebeschwerden und mittleren bis starken Entzündungen keinen Effekt bringt und dass es nicht allen hilft.

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  3. chocoholics sind MARCEL & MARTIN

    >Hallo Carsten,
    die Recherche verlief tatsächlich größtenteils über das Internet. Zusätzlich habe ich mir von 2 Sportmedizinern und einem Orthopäden Rat geholt und dort auch die Ergebnisse von einer Studie vorgelegt bekommen. Dass eine solche Recherche wissenschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht wird ist klar. Und auch das Ergebnis war nicht wirklich befriedigend. Aber das hatten wir ja schon einmal. Wenn das Ergebnis grau bleibt, und nicht schwarz oder weiß ausfällt, ist es unbefriedigend, da einem die Frage unbeantwortet bleibt und man aus dem Zusammengetragendem selbst schlussfolgern oder aber probieren muss.
    Vielleicht war das missverständlich (vielleicht aber auch nicht): natürlich kann Gesundheit nicht in Geld aufgewogen werden und ich kann jeden verstehen, der auch viel größere Summen investieren würde, wenn Chancen auf Heilung bestehen. Sich nicht mehr richtig und/oder unter Schmerzen fortbewegen zu können/müssen mindert die Lebensqualität auch in meinen jungen, noch unbetroffenen Augen sehr. Ich wollte meinem Schwiegervater nur nicht allzu große Hoffnungen machen, da auch Dona verschwundenen Knorpel nicht wieder hervorzaubert. Es verzögert (eventuell) den Abbau und soll das natürliche Gleichgewicht zwischen ana- und katabolen Mechanismen im Knorpelgewebe wiederherstellen, wenn denn noch Reste vorhanden sind.
    Er hat es natürlich bestellt. Schon allein, weil eines bei der Recherche übereinstimmend herausgekommen ist: "Die Einnahme verursacht zumindest keine körperlichen Schäden".
    Ich bleibe dabei: ich hoffe, dass es hilft (wie auch immer). Und diese Hoffnung wird nicht von der Angst des Geldverlustes getragen.

    Grüße, Martin

    p.s.: Danke für die Quelle
    p.p.s.: kann man absoluter Herr über seine Psyche sein? Das würde bedeuten, du wärst nicht manipulierbar (weder vom eigenen Körper, noch von Dritten) bzw. wärst dir jeder Manipulation bewußt und nimmst sie dann hin?!
    War nur ein Gedanke. Ich will mich bei diesem Thema nicht weit (am liebsten gar nicht) aus dem Fenster hängen, da ich maximal über Halbwissen verfüge.

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