>So ein Rotz!

>Gestern früh, eigentlich hatte sich das schon vorgestern abend angedeutet, dicker Hals und verschleimte Nasenschleimhäute, körperliches Unwohlsein. Ursache war wohl der Lauf am Montag. Eine Stunde im Regen. Kein schöner Sommerregen, sondern mehr so ein mother nature’s hissyfit. Dafür war ich ja auch völlig alleine im Wald. Alle Unterstellmöglichkeiten waren überfüllt. Die Untergestellten guckten von begehrlich (das bin ich gewohnt) über bewundernd (auch das) bis verwundert (das sowieso), hatten so zumindest einen Gesprächsauslöser und kamen sich dadurch vielleicht sogar näher.

Was tut man nicht alles für die Völkerverständigung?!
Bloß mein Körper, die Bremse meines Willens, fand das nicht so gut.
Gestern also gezweifelt, soll ich starten oder nicht? Schließlich habe ich die Entscheidung auf eine objektive Grundlage gestellt: Fieber-kein Start.
Die axiale Messung um 16:45 ergab 36,7 Grad Celsius- Starterlaubnis.
Mit Jens und Dirk war vorher ausgemacht, dass wir 3.40/km laufen und wenn ich nicht mehr kann laufen sie alleine weiter, damit ich ihnen nicht auch noch das Training versaue.
Pünktlich eine viertel Stunde vor Start setzte dann der Regen ein. Super!
Gestartet wurde in 30 Sekundenabständen, 34 Mannschaften, wir starteten als vorletzte hinter der durch Ronny verstärkten Oberholzer Truppe. Allerdings mussten die Olaf durch Marc ersetzen. Olaf ist noch verletzt, Marc gerade genesen.
Schon unmittelbar nach dem Start war klar, dass der Sportfreund Gersonde sehr gut aufgelegt war. Ich rief im immer zu, was mein Garmin anzeigte, da nahm er dann mal 2 Sekunden raus, dann rief ich wieder usw. Der erste Kilometer in 3:36, im Toleranzmaß.
Dann kamen wir auf den Weg, auf dem mein Garmin sowieso immer nicht klar kommt. Entsprechend wurde dann ein Schnitt von 3:54 angezeigt und ich ließ das mit der Tempokontrolle sein. Noch bevor der 2. Kilometer erreicht war hatten wir Karsten, Marc und Ronny überholt (natürlich hat Jens beim Überholvorgang noch mal beschleunigt). Dann begann das Einsammeln. Eine Mannschaft nach der anderen wurde überholt, das Tempo war eigentlich super, wir liefen gut zusammen, aber ich bekam keine Luft mehr. Nach 4 Kilometern ließ ich dann Jens und Dirk ziehen und trabte aus. Das war zu heftig! Sicherlich hätten wir in einem 3:50er Schnitt weiter laufen können, aber das wäre weder für Jens, Dirk noch mich trainingstechnisch wertvoll gewesen. So habe ich Dirk und Jens nicht noch das Training versaut, sie sind dann mit 54:17 angekommen und haben somit ihr Ding schön durchgezogen.
Bei mir geht’s jetzt weiter mit Krügerol und Ricola und es gilt am Wochenende wieder einen langen Lauf machen zu können. Der Rest ist Kür.

3 Gedanken zu „>So ein Rotz!

  1. chocoholics sind MARCEL & MARTIN

    >Richtig trainieren heißt auch, den Körper so an die Grenzen zu führen, dass das Immunsystem schon im Normfall gut ausgelastet ist.
    Gute Besserung!

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