Garmin 910XT

Bevor ich meinen Bericht zum Wintermarathon schreibe, noch schnell ein die Schilderung der ersten Eindrücke zum Garmin 910XT.
Als er angekündigt wurde war klar, dass ich ihn kaufen würde und habe gleich mal eine Vorbestellung für meinen 310 in Auftrag genommen.
Die Frage war noch, ob ich ihn in den USA oder bei Tapir, wo ich bis jetzt alle meine Garmins (305, eTrex, 405, 705, 310) geholt und wirklich einen erstklassigen Service genießen durfte.
Dann am Donnerstag der Anruf vom Tapir-Store, der 910XT ist lieferbar und auf dem Weg zu mir.
Im Tapir-Store hat der 910XT inkl. Herzfrequenz 419,95 Euro gekostet. Also auch preislich sehr interessant, aber das war mir wirklich egal, ich wollte unbedingt das Teil so schnell wie möglich haben.
Warum ist ja wohl klar, oder? Gut wer’s noch nicht weiß hier die Features die für mich kaufentscheidend waren:

  • neues Produkt, als ambitionierter Sportler und Gadgeter muss man da einfach mitziehen 
  • schwarz und nicht mehr orange, man kann ihn also auch schon mal umbinden bevor man unmittelbar an die Startlinie geht
  • etwas kleiner, wirkt aber wesentlich kleiner als der 310XT (wenn man so dünne Ärmchen hat wie ich – sehr wichtig)
  • Schwimmhallenfunktion
Der erste Test dann beim Wintermarathon (Bericht folgt). Wie kann man eine neue Uhr besser testen als bei einem Marathon?
An den Einstellungen und der Bedienung hat sich nicht viel geändert, da kam ich sofort klar. Aber, wer die Garmins kennt weiß was ich meine, bei der Satellitensuche nicht nur so ein Balken, der einfach zuläuft, sondern ein Balkendiagramm. Leider war das nur sehr kurz zu sehen und dann war er einsatzbereit.
Den 310 konnte ich auch ohne Brille ablesen, außer die Rundenzeiten wenn es dunkel war. Nun hatte ich vergessen Autolap einzustellen. Das ist mir kurz nach dem Start eingefallen und hat mich schon geärgert. Doch am ersten Kilometer ein Vibrieren am Arm (ohne geht gar nicht mehr!), ah war schon eingestellt. Und die Anzeige? Genial, größer und kontrastreicher als beim 310 und auch im Dunkeln ohne  Brille für mich sehr gut erkennbar. Da hat sich das ganze ja schon mal gelohnt.
Gestern nun der erste Schwimmtest. Bisher hatte ich ja den Poolmate, der war ok, aber jetzt ist der Akku alle und ich müsste ihn zum Wechseln einschicken. Das bleibt mir ja beim Garmin 910XT zum Glück erspart. Einstellen musste ich nur Schwimmhallenschwimmen und auswählen, dass ich das auf einer 50 Meter Bahn tun würde.
Das Zählen erfolgt wahrscheinlich, ähnlich wie beim Poolmate, über einen Bewegungssensor. Auch hier hat er seine Arbeit erstklassig verrichtet. Leider durfte ich ihn nur bei den 400 Metern Einschwimmen tragen, dann musste ich ihn abmachen. Ja, ja, die Trainerin ist streng.
Aber immerhin habe ich es beim Einschwimmen auf einen SWOLF (den zeigt er nämlich auch an) von 35 gebracht. Da muss ich noch mal heimlich testen was da noch so geht…
Insgesamt bin ich super zufrieden. Beim Wintermarathon hatte ich ihn übrigens 10 Stunden eingeschaltet und am Ende war gerade mal ein kleines Bälkchen von der Akkuladeanzeige weg.
Der 910XT und ich werden viel Spaß miteinander habe, da bin ich mir ganz sicher. 

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