zerrige Sache

ich und mein Körper, mein Körper und ich, ich und meine Seele, meine Seele und ich, mein Körper und meine Seele, meine Seele und mein Körper – eine sehr schwierige Dreierbeziehung.
Gibt es eigentlich auch einfache Dreierbeziehungen, außer natürlich der Von Vater, Sohn und heiligem Geist?
Was soll ich sagen?
Letztes Wochenende in eine Blockade geraten gegen die die von Leningrad und Berlin geradezu lächerlich waren. Montag dann von Susanne Leinung einrenken und aufspritzen lassen, abends dann den Mobilisierung-  und Kräftigungsplan mit Christian abgesprochen. In der Woche dann noch einige Dinge für mich abgeklärt und klar gemacht und Sonnabend dann Medikamente abgesetzt und mit 3,2 Kilometern direkt wieder in das Schwimmtraining eingestiegen – schön wars, so richtig schön.
Und dann heute auf zum Oberholzer Volkssportlauf. Man kennt mich noch, konnte ich feststellen. Beim kurzen, wahrscheinlich viel zu kurzen, einlaufen stellte ich fest, dass sich das alles ganz gut anfühltel. Und so lief ich erstmal, wie in guten alten Zeiten, mit Gregor los. Dementsprechend ging der erste Kilometer mit 3:39 weg. fühlte sich nicht zu schnell an, aber der Kopf sagte: Ruhig Brauner! Ich nahm ein bisschen raus und ließ eine kleine Lücke aufreißen. Der zweite Kilometer in 3:52, so unter Wert muss man sich nun auch nicht verkaufen, inzwischen war ich auch von zwei Verfolgern eingeholt worden. Gregor leif mit Eric und ich lief nun die Lücke zu. Der dritte Kilometer in 3:37, na bitte und es hat gar nicht weh getan, der Atem nur leicht angestrengt. Platzierung müsste deutlich in den Top 10 sein, hey, ich kann es noch.
Doch dann zwickte es hinten im linken Oberschenkel. Rausnehmen oder Dranbleiben? Dranbleiben!!!
Aber nach 400 Metern war dann Schluss. Der Oberschenkel war zu.
Nun die Pein wieder zum Start, dem Feld entgegen zu laufen. Doch schon nach einigen Metern gesellte sich Manfred Busse zu mir. Für alle die ihn nicht kennen: Manfred ist einer der ganz Großen. Er wird nächstes Jahr 75 und läuft die 10 km immer noch unter 40 Minuten. Als er in meinem Alter war ist er die 5.000 in 16:09 und die 10 Kilometer in 33 Minuten gelaufen. Für mich eine gute Gelegenheit ihn mal zu fragen was und wie er damals trainiert hat. Läuft!!!

Danach bin ich dann noch zum Cross Deluxe gefahren und habe Anja, Christian, Julia und Anna zugeguckt. Martin un dich sind sich am Rand einig geworden: müssen wir nicht haben, lieber eine Langdistanz. Aber zugucken war ok.
Anja hat übrigens souverän die 16 Kilometer gewonnen, dabei aber nicht die Regel beachtet, dass man als führende Frau, wie das Juliane richtig über 8 Kilometer gemacht hat, offen zeigen muss, dass das einem alles am Arsch vorbei geht.

Schönes Wochenende so alles in allem, trotz Verletzung.

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