Los gehts!

Vorbereitung Frankfurt Marathon 2015 – der ärmliche Rest

„Everything is going to be fine in the end. If it’s not fine it’s not the end.“
– Oscar Wilde –

Von einer Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon kann letztendlich nicht gesprochen werden.    Dennoch ist etwas erreicht und so wird (Freund Dirk H. hat mich gestern auf den Pfad gebracht) der Frankfurt Marathon der Start in die Vorbereitung auf die neue Saison werden.

Nach dem Halbmarathon ist vor dem Marathon. Eigentlich. Doch dann kam noch eine halbe Woche Erkältungsausfall dazu. Also konzentrierte ich mich die letzte Zeit auf so etwas wie eine spezifische Marathonvorbereitung. Intervalle leicht schneller als in dem Tempo mit dem ich in Frankfurt starten will (3:55 bis 4:05/km), den Stundenlauf als Tempolauf und der Versuch sonnabends lange Läufe durchzuziehen. Und ich habe mehr Pausen gemacht, die Quantität deutlich reduziert. Dabei immer alle Sinne auf die Wirbelsäule und die Knie konzentriert.

Seit Jahren hatten sich Dirk und ich vorgenommen mal zusammen auf den Frankfurt Marathon hin zu trainieren. Dieses Jahr hat es nun endlich mal teilweise geklappt. Exakt vier Wochen vor dem Frankfurt Marathon trafen wir uns zu meinem ersten langen Lauf in der Vorbereitung. Jeder ca. acht Kilometer für sich, dann 14 Kilometer zusammen und schließlich wieder acht Kilometer alleine. Dirk war so nett sein Tempo dem meinen anzupassen und so joggten wir leicht unter 5er Schnitt durch die Gegend. Auch wenn ich auf den letzen fünf Kilometern gefährlich an die 5:30min/km ran kam war ich doch ziemlich zufrieden.
Der zweite lange Lauf lief wesentlich schlechter. Ich kann es mir nicht anders erklären, als dass der Stundenlauf vom Donnerstag noch zu sehr in meinen Knochen steckte. Wir trennten uns vorzeitig und ich schleppte mich mit Gehpausen und letztlich mit einem Schnitt von über 5:30min/km auf 28 Kilometer. Letztlich sind genau das die Einheiten die so richtig Punkte bringen. Nur wer im Training stirbt kann im Wettkampf den Phönix geben.
Vor dem dritten langen Lauf hatte ich in der Woche schon einen Block von 3×1.600 und 3×1.000er Intervallen gemacht. Der letzte Tausender in 3:45 war zufriedenstellend. Und auch der lange Lauf lief nicht schlecht. Die 30 Kilometer voll gemacht, keine Gehpausen und am Ende  noch locker drauf gewesen.
Diese Woche war dann Urlaub. Eigentlich wollte ich drei Mal 20 Kilometer laufen, habe aber den dritten wegen des Wetters weg gelassen. Ja, ich weiß es gibt kein schlechtes Wetter… Aber bei Temperaturen um Null Grad im Regen zu laufen war mir ein zu großes Erkältungsrisiko so kurz davor. Außerdem bin ich ja zusätzlich noch jeden Tag anständig gewandert (ich bin jetzt Träger der goldenen Harzer Wandernadel- yeah!), war jeden Tag in der Sauna und habe zurück in meine Mitte gefunden. Das ersetzt den verlorenen 20er ganz locker.
Gestern dann der letzte lange Lauf lief wie geplant. Lockere 28 Kilometer im 4:47er Schnitt ohne essen, trinken und Pausen.
Jetzt könnte ich so richtig ins Training einsteigen. Mache ich auch, nach Frankfurt. Und im Jahr 2016 ist ja wahrscheinlich wieder ein Frankfurt Marathon.
Denn: Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es nicht das Ende.

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