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Challenge Roth 2011

Der Bericht ist im Prinzip fertig. Ich muss die Texte gelegentlich noch mal überarbeiten, aber inhaltlich scheint mir alles wichtige gesagt.
Es tut mir leid, es ist sehr lang geworden, aber ich habe das ganze noch nicht so verarbeitet, dass ich einen kleinen Kern erkennen könnte.
So ist es ein Bericht über Triathlon. Ausdauersport, die Challenge Roth und – vor allem – über mich geworden.
Das ist für viele weitgehend uninteressant, aber mir hat auch das Aufschreiben bei der Verarbeitung geholfen und wenn ich’s schon mal aufgeschrieben habe, warum dann nicht gleich öffentlich machen.
Ein  bisschen Datenmüll mehr oder weniger, darauf kommt’s nun wirklich nicht mehr an.

Die Teilung (der Länge wegen) ist chronologisch und – so hoffe ich – logisch:

Teil 1
In dem es um den Tag vor dem großen Tag geht.

Teil 2
Wo ich vom Start und vom Schwimmen berichte.

Teil 3
Da fahre ich Rad.

Teil 4
Wo es ums Laufen geht.

Teil 5
Ob ich ins Ziel gekommen bin oder nicht und wenn nicht warum nicht erfährt der geneigte Leser hier.

Epilog
Hier geht es um die Moral von der Geschicht, oder auch nicht.

Ich hoffe, dass es keine Zeitvergeudung ist das alles zu lesen und vor allem das alles geschrieben zu haben. Für letzteres ist es aber ohnehin zu spät…

 

 

 

Delivered – Epilog

Abzuliefern hieß anzukommen, das habe ich getan und ich bin uneingeschränkt stolz darauf. Hintereinander 3,8 km zu schwimmen, 180 km Rad zu fahren und 42 km zu laufen, ja ich kann das. Und: ja ich will das wieder tun. Es wird wohl so sein, dass ich versuchen werde jedes Jahr eine Langdistanz zu absolvieren.
Denn ich bin jetzt nicht nur Triathlet, nein ich fühle mich auch als Triathlet. Wenn mich ein Fremder fragt welchen Sport ich betreibe würde ich mit Triathlon antworten. Es ist einfach mehr als nur Laufen und beim Laufen ist ja das Ende der Fahnenstange (was ich auf alle Fälle noch zu erreichen versuche) ohnehin in Sicht. Außerdem ist richtiges Lauftraining wahrscheinlich Triathlontraining, das werde ich dann wahrscheinlich nächstes Jahr mal experimentell untermauern. Weiterlesen

Delivered – part 4

Endlich laufen – meine Disziplin!
Aber nach 180 Kilometern auf dem Rad fühlt sich laufen nicht wie laufen an. Eher wie laufen lernen. Die Beine sind steif, schwer und eiern über den Boden. Vorwärts komme ich irgendwie, aber das fühlt sich langsam an – viel zu langsam.
Ein Blick auf den Geschwindigkeitsmesser zeigt einen Schnitt von 3:48 min/km. Das ist nun wiederum schnell – viel zu schnell.

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Delivered – part 3

Im Wechselzelt habe ich mir dann einen Platz ganz am ende gesucht. Kaum saß ich schon war eine Helferin da. Hat meine Sachen aus dem Beutel ausgepackt, Neo, Brille, Kappe wieder eingepackt, gefragt ob ich fertig sei und dann den Beutel weg geschafft. Pures Profifeeling. Das kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen. Die Helfer in Roth, das wäre mal ein Buch und ein Film wert. Raus aus dem Zelt und Fahrrad gesucht. Das war nicht besonders schwer zu finden, allzu viele Fahrräder standen nicht mehr in meinem Bereich.

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